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Fleischbeschaustempel

Fleischbeschaustempel werden auch Veterinärstempel genannt. Sie kommen in Schlachthöfen zum Einsatz und werden nur angewandt , wenn das Fleisch als einwandfrei bzw. "genusstauglich" eingestuft wurde. Grundlage für die Verwendung bildet das Fleischbeschauungsgesetz. Mit den strengen gesetzlichen Kontrollen soll gewährleistet werden, dass die Verbraucher vor Infektionen und Befall mit Bakterien geschützt sind; außerdem sollen Krankheiten durch den Genuss von befallenem oder minderwertigem Fleisch vermieden werden. Es gibt zwei gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen: die erste Kontrolle erfolgt als Lebendschau des Tieres vor dem Schlachten und die zweite Kontrolle nach dem Schlachten. Als Fleischbeschaustempel kommen verschiedene Stempel zum Einsatz: der runde Tauchlichkeitsstempel dokumentiert u.a. die Genusstauglichkeit und den Schlachthof, Fleisch mit einem ovalen Stempel ist nur für die Lieferung im Inland vorgesehen.  Einwandfreies Schweinefleisch, das für den Verbrauch in Deutschland bestimmt ist, muss zusätzlich mit einem rechteckigen Stempel gekennzeichnet werden, dass die Aufschrift "Trichinenfrei" beinhaltet. Für Fleischbeschaustempel ist die Verwendung von blauer, lebensmittelechter Farbe vom Gesetzgeber vorgeschrieben.